Veröffentlicht am 5. Februar 2022

1000 Minuten Experiment #9: Podcast für die tägliche Meditation

Laptop mit Audio-Programm in einem Raum mit Schallschutzwänden. Vor dem Display ist ein Mikrofon zu sehen

Im Januar habe ich mich zum Start des neuen Jahres mit frischem Elan an ein Wunschprojekt gewagt. Ich habe meinen Telegram-Kanal in einen Podcast verwandelt. Seit dem 1. April 2021 hatte ich jeden Morgen über Telegram eine 5-minütige Meditationsanleitung veröffentlicht. Jeden Morgen bis 7:00 Uhr persönlich von mir. Das hat Spaß gemacht. Jetzt war der Zeitpunkt da, die täglichen Meditation einem größeren Publikum anzubieten. Ich habe meinen eigenen Podcast gestartet.   

Warum ich diese Reihe überhaupt angefangen habe, kannst du in meinem Artikel Gewohnheiten entwickeln mit dem 1000 Minuten Experiment nachlesen.

Hier geht es zum Podcast

Kein Experiment, sondern ein Projekt

Erst im Laufe des Experiments ist mir aufgefallen, dass ich hier ein Projekt mit einem festen Ziel vor mir habe. Kein Experiment. Es ging von Anfang an garnicht um die Frage, ob ich die 1000 Minuten schaffe oder nicht. Ich wollte ganz klar diesen Podcast zum Februar veröffentlichen. Ob ich dafür in 100 oder in 10000 Minuten brauchen würde, war nebensächlich. 

Die Zielsetzung war somit ganz anders als bei den bisherigen Experimenten. Da war das Ziel möglichst viel Zeit mit einem Thema zu verbringen. Also möglichst viel Ashtanga Yoga zu praktizieren oder möglichst 1000 Minuten oder mehr Bücher zu lesen. Ähnlich wie beim letzten Experiment zum bewussten Essen bin ich wieder über meine eigene Definition gestolpert. 

Daraus lerne ich: Sich ein Ziel setzen erfordert doch etwas mehr Aufmerksamkeit Konzentration. Ich habe die Wahl des Experiments die letzten Monate immer spontan und ohne viel Nachdenken getroffen. Das versuche ich in Zukunft besser zu machen. 

Was habe ich erwartet und wie war es wirklich

Ich bin sehr glücklich, dass ich mich in dieses kleine technische Abenteuer gestürzt habe und jetzt endlich meine tägliche Meditation online einem größeren Publikum zugänglich machen kann. Ich habe mein Format der 1000 Minuten Experimente dafür genutzt, dieses Projekt endlich umzusetzen. Am Ende ging es nicht mehr um die Anzahl der Minuten. Das Projekt Podcast selbst war Motivation genug. 

Ich habe diesen Monat also eigentlich geschummelt. Es war gar keine Option nicht fertig zu werden. Dass ich dafür mindestens 1000 Minuten brauchen würde, war mir eigentlich klar. So konnte ich mit meiner Definition gleich zwei DInge auf einmal schaffen: Ein weiteres 1000 Minuten Experiment und das Veröffentlichen meines Podcasts. 

Fundierte Erfahrungen machen 

In diesem Experiment durfte ich viele neue Erfahrungen machen. Ich hatte vorher noch nie ein professionelles Mikrofon in der Hand. Ich hatte noch nie eine Audio-Software benutzt oder mich mit Podcast-Hosting beschäftigt. Zum Glück bin ich technisch recht versiert und kann mir schnell Informationen aneignen und umsetzen. Ich bin froh, dass alles zum Start geklappt hat. Es war ein Wow-Gefühl das eigene Podcast-Cover online zu sehen.

Lernen 

Bei der Audio-Bearbeitung und der Qualität der Aufnahmen kann ich mich auf jeden Fall noch weiter entwickeln und mehr lernen, was am besten klingt. Das Schöne ist, dass ich jetzt jede Woche die Aufnahmen für den Podcast mache und mich so jeden Woche verbessern darf. Ich habe außerdem lernen dürfen, wie ich meinen workflow planen kann. Ich erstelle ja nicht nur eine Meditation pro Woche, sondern gleich für jeden Wochentag eine. Für alle sieben Meditationen darf ich Titel, Beschreibung und Zeiten erstellen und einplanen. Eine gute Planung und Überblick sind da unerlässlich. 

Mehr Fokus im Alltag 

Der Fokus kommt nach diesem Experiment kommt direkt bei mir im Alltag an. Vorher habe ich jeden Morgen zwischen 5:00 und 7:00 Uhr in mein Handy eine 5-Minuten-Meditation eingesprochen. Die Planung und inhaltliche Vorbereitung der einzelnen Tage habe ich in der Vorwoche erledigt. Das war in der Summe weniger Zeitaufwand, als jetzt mit dem Podcast-Format. Allerdings war ich zeitlich fixiert, morgens mein Handy benutzen zu müssen. Jetzt freue mich, dass ich meine Morgende wieder ganz ohne Telefon genießen kann. Sie früher (vor April 2021) werde ich dann mein Telefon erst nach meiner Morgenpraxis einschalten. Definitiv mehr Fokus für mich!

Stolz auf mich sein, dass ich 1000 Minuten geschafft habe 

Ich bin nicht stolz auf die 1000 Minuten. Schließlich musste ich mich diesen Monat nicht motivieren dranzubleiben. Das Zählen der Minuten ist schnell in den Hintergrund gerückt. Es ging um das Ergebnis: Das Starten meiner täglichen Meditation als Podcast. Der Gedanke des Experiments ist aber trotzdem voll aufgegangen. Mir ist der Unterschied zwischen dem Umsetzen eines konkreten Projektes und das Einüben einer langfristigen Gewohnheit noch einmal klar geworden.   

Spaß haben 

Oh ja! Ich probiere gerne Technik und Online-Tools aus. Hier konnte ich mich ausprobieren und mit Freude rumprobieren. Auch die Aufnahmen, das Bearbeiten und das Erstellen hat Spaß gemacht. Ich freue mich jetzt schon, dass es in Zukunft immer einfacher gehen wird. Mir ist es wichtig, dass ich die Freude, die ich beim Aufnehmen der einzelnen Folgen habe auch in meiner Stimme transportieren kann. Es geht um Ruhe und Entspannung. Aber immer auch mit einem Lächeln und innerer Freude 🧡      

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Was ist das nächste 1000 Minuten Experiment

Ende Dezember hatte ich noch überlegt, ob ich im Februar 1000 Minuten Nichtstun als Experiment ausprobiere. Daraus wird nichts. Meine Energie ist wieder gestiegen und ich werde jetzt endlich etwas machen, was schon seit dem ersten Experiment auf meiner Liste steht: 1000 Minuten Kundalini Yoga. 

Kundalini Yoga ist ein Stil, der etwas anders ist als viele klassischen Yogastile. Es gibt von bei Kundalini nach Yogi Bhajan zahlreiche feste Übungsreihen, die für alle erdenklichen Situationen etwas bieten. Es wird viel mit dem Atem gearbeitet und mit den Grenzen gespielt, was wir denken, was wir schaffen und was dann doch möglich ist. Und es wird viel Gesungen und mit Klang geübt. Das finde ich persönlich toll. Bei Kundalini zählt noch mehr als bei anderen Yogastilen: Ausprobieren. Egal, was ich oder jemand anderes darüber schreibt. Nichts geht über die eigene Erfahrung. 

Hast du vielleicht auch etwas im Kopf, was du schon immer einmal selber ausprobieren wolltest? Nicht nur Bücher lesen, sondern ins Handeln kommen? Dann starte dein eigenes 1000 Minuten Experiment

Hier die Links zu meinen anderen 1000 Minuten Experimenten

 

 

 

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